Die großen W-Fragen

Eine gute Nachricht, zumindest eine gut geschriebene, nimmt das Wichtigste vorweg: Wer, was, wo, wann, warum und wie? Und am besten noch: woher? Deshalb möchte ich euch in meinem ersten Post all diese Fragen in Bezug auf meinen Blog beantworten.
rawpixel.com

Was will "Die Redaktöse"? 

Sie, also ich, will aufklären und unterhalten. Die meisten Leute wissen nämlich nicht, was wir in unserem Beruf eigentlich machen. Klar, das gilt für etliche andere Berufe auch, aber unser Job betrifft irgendwie alle. Journalisten sind diejenigen, die Informationen filtern und weitergeben, die Nachrichten und Lesegeschichten schreiben, die Themen herauspicken und verbreiten. Journalismus ist also irgendwie omnipräsent und jeder nutzt in irgendeiner Form Onlinenachrichten oder sogar die Zeitung. Wichtiger aber noch: Wir werden für unseren Job momentan immer wieder hinterfragt und kritisiert. "Lügenpresse" und all sowas. Dem möchte ich mich ganz klar entgegenstellen, und zwar nicht, indem ich mich rechtfertige, sondern indem ich erzähle, was unseren Job tatsächlich ausmacht, wie wir arbeiten und was wir dabei so alles erleben. Das ist nämlich total spannend, manchmal lustig, manchmal traurig und immer wieder anders. 

Wer ist das überhaupt? 

Mein Name ist Mareike. Als Journalistin arbeite ich schon, seit ich 17 Jahre alt bin. Damals hat alles mit einem Praktikum angefangen, in das ich irgendwie reingestolpert bin, mehr aus Pragmatismus als aus Leidenschaft (ich schreibe gern, wo landet man sonst?). Doch aus dem Pragmatismus wuchs die Leidenschaft: Nach einigen Jahren freier Mitarbeit bei zwei Lokalredaktionen, einem Campusmagazin, einem Veranstaltungsmagazin und als Fotografin habe ich mein Volontariat, also meine Redakteursausbildung im beschaulichen Allgäu gemacht. Danach arbeitete ich zuerst bei einer Wochenzeitung als Redakteurin, bevor es für mich wieder in den Süden verschlug. Dort bin ich gerade Lokalredakteurin bei einer Tageszeitung - und ich liebe meinen Job! 

Wo und wie macht sie das?

Auf meinem Blog, den ihr gerade lest, findet ihr künftig regelmäßig Beiträge über den Journalismus und seinen Hintergrund. Diese Beiträge texte ich in meiner Freizeit, falls mir mein Job die Luft dazu lässt. 

Und warum?

Weil ich glaube, dass Aufklärung für Verständnis sorgt und vielleicht ein bisschen dabei hilft, dass (unberechtigte) Vorwürfe gegen uns weniger werden und immer mehr Menschen einsehen, dass es (gute) Journalisten ganz dringend braucht. 

Wann bekommen wir Input?

Einmal wöchentlich veröffentliche ich hier einen neuen Beitrag. Wann er erscheint, seht ihr auch auf Facebook.

Woher hat sie die Infos? 

Alles, was ihr auf meinem Blog lest, haben ich oder Kollegen erlebt. Es sind Anekdoten und Erfahrungen aus unserem Alltag als Journalisten, die ich natürlich so verfremde, dass sich der oder die Informant/in nicht ertappt fühlt. Aber: Sie sind echt.

Und jetzt, wo ihr wisst, worum es geht, können wir ja ein bisschen in die Tiefe gehen. Viel Spaß dabei! ♥

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die beobachtenden Außenseiter: Warum wir Journalisten nicht dazu gehören

Die Enzyklopädie der Journalisten